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bundesweite Aktionswoche Deutschland rettet Lebensmittel!

Lokale Aktion startet am 21.09.2020 ab 18 Uhr an der Fleischbrücke in Nürnberg, kommt doch einfach mal vorbei.

Auch wir vom Verein „LEBENS-mittel-RETTEN & mehr e.V“ der Unterstützen diese Aktion und nehmen aktiv daran teil.

Mit einer bundesweiten Aktionswoche soll vom 22. bis 29. September 2020 für mehr Wertschätzung unserer Lebensmittel geworben werden. Unter dem Motto „Deutschland rettet Lebensmittel!“ demonstrieren Unternehmerinnen und Unternehmer gemeinsam mit den Ministerien der Länder Ideen und Maßnahmen, um Lebensmittelabfälle in ihrem Umfeld zu reduzieren. In 2020 liegt der Fokus auf der Außer-Haus-Verpflegung: Es dreht sich alles um die Frage, wie in Restaurants, Hotels, Kantinen und Mensen sowie bei To-Go-Angeboten Lebensmittel wertgeschätzt und vor der Tonne gerettet werden können. Öffentliche Aktionen machen darauf aufmerksam, dass viel zu viele Lebensmittel in unserem Alltag werggeworfen werden und setzen Impulse für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

Quelle: https://www.lebensmittelwertschaetzen.de

PRESSEEINLADUNG

Veranstaltung zur bundesweiten Aktionswoche Deutschland rettet
Lebensmittel!

Lebensmittel(müll)berg an der Fleischbrücke in Nürnberg am 21.09.2020 ab 18 Uhr

Sehr geehrte Pressevertreter_innen,
warum verschwenden wir in Deutschland jährlich 11 Millionen Tonnen Lebensmittel, davon 14 % (1,54 Millionen Tonnen) allein im Einzelhandel ( Welthungerhilfe, 2019 )?
Warum schlachten wir TÄGLICH 630 Rinder, 11.230 Schweine, 7.200 Puten und 123.290 Hühner für die Tonne – nur in Deutschland (Fleischatlas, Heinrich Böll Stiftung)!?
Warum verprassen wir Milliarden Liter Wasser, fruchtbare Böden und CO 2 im Angesicht der Klimakrise, Ressourcenknappheit und Dürren, die wir auch hier schon spüren?

Diese Zahlen hinterlassen Ratlosigkeit, Frustration und Wut und bei manch einem/einer vielleicht auch einen schalen Beigeschmack beim nächsten Einkauf im Discounter.
Dass in Deutschland und weltweit Lebensmittelverschwendung ein Problem ist, ist keine Neuheit. Die
Bundesregierung, einige Kommunen und zahlreiche Organisationen und Bürger_innen wollen dieser
Verschwendung ein Ende bereiten.

Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche Deutschland rettet Lebensmittel! vom 22.09. bis 29.09.2020 schließen sich viele Organisationen, darunter foodsharing Nürnberg, der Ernährungsrat Nürnberg und Umgebung, der Bluepingu e.V., das N.ORT Kollektiv, der Bio-Verbraucher e.V. und der Verein LEBENS-mittel-RETTEN & mehr e.V. in Nürnberg, Fürth und Erlangen zusammen, um die Aufmerksamkeit in der Bürgerschaft und der Politik auf das Problem zu lenken. Denn noch immer
werden auch in Nürnberg, Fürth und Erlangen in Supermärkten, Mensen und der Gastronomie täglich Berge an Lebensmitteln von Ehrenämtler_innen verschiedener Organisationen gerettet, welche sonst im Müll landen.

Am 21.09.2020 ist ab 18 Uhr ein beeindruckend großer “Lebensmittel(müll)berg” von einer beeindruckend kleinen Menge dieses vermeintlichen “Mülls” auf der viel begangenen Fleischbrücke zu sehen. Müll ist es nicht, davon können sich die Passant_innen selbst überzeugen. Wer ab 18.30 Uhr vorbeikommt, kann auch selbst zur/zum Lebensmittelretter_in werden und eine Tüte voll geretteter Lebensmittel mitnehmen.
Das Ziel des Lebensmittel(müll)bergs ist es, Menschen zu sensibilisieren, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und Alternativen aufzuzeigen . Denn Bürger_innen können mit der Macht ihres Geldbeutels und der Macht der Mitsprache und der Druckerzeugung auf die lokale Politik Teil des Wegs in eine
müllfreie und klimagerechte Gesellschaft sein. In anderen Ländern, z.B. in Frankreich hat man uns das schon vorgemacht. Einen Teil der Forderungen, für die wir uns einsetzen, können Sie untenstehend nachlesen.

Sie sind herzlich eingeladen der Aktion beizuwohnen; und wenn Sie wollen, selbst zur/zum Lebensmittelretter/in zu werden.
Bei Rückfragen erreichen Sie uns jederzeit unter der Nummer
0151 28342726.
Über Ihre Berichterstattung zu diesem wichtigen Thema würden wir uns sehr freuen.

Mit den besten Grüßen,
Julia Schrader
(Ernährungsrat Nürnberg und Umgebung, Bluepingu e.V.) für die Organisationen

Eine Auswahl an Forderungen:

  1. Verbraucher_innen sollten motiviert werden auch nicht der Norm entsprechende Ware zu
    kaufen (krumme Gurken, herzförmige Kartoffeln, etc.)
  2. Sowohl Obst- und Gemüseauslagen, als auch Brotregale sollten nicht noch am späten Abend
    mit leicht verderblichen Waren aufgefüllt werden, sondern jeweils nach und nach
    bedarfsgerecht mit kleineren Mengen.
  3. Qualitätsanforderungen der Handelsunternehmen für Obst und Gemüse sollten auf
    EU-Ebene angepasst werden, damit auch nicht normgerechte Produkte (‘ugly foods’) den
    Weg in den Handel finden und nicht schon nach der Ernte aussortiert werden.
    Vermarktungskonzepte für ‘ugly foods’ müssen weiterentwickelt werden und aus der Nische
    herauskommen. Ziel sollte es sein, dass naturnahe Sortierungen von Obst und Gemüse
    wieder selbstverständlich vermarktet werden können.
  4. Das lose Sortiment im Lebensmitteleinzelhandel sollte vergrößert werden – so wird
    bedarfsgerechtes Einkaufen möglich.
  5. Auf Verpackungssysteme, die Lebensmittelverluste verursachen, sollte im Einzelhandel
    verzichtet werden: verschweißte Styrorportrays und Kunststoffschalen für Möhren führen z.B.
    dazu, dass besonders lange Möhren aussortiert werden müssen. Werden dagegen Beutel
    als Möhrenverpackung eingesetzt, treten kaum Verluste auf. Am besten ist das Angebot als
    loses Sortiment (siehe 5.).
  6. Die Vergabe von städtischen Flächen/Bauplätzen an den Lebensmitteleinzelhandel sollte an
    eine Strategie der Interessenten gegen Lebensmittelverschwendung im eigenen Betrieb
    verknüpft sein.
  7. Öffentliche Einrichtungen sollten vorbildhaft Lebensmittelverschwendung vermeiden.
  8. uvm.
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